Cabrera mit Kindern: Unser Bootsausflug ab Colònia de Sant Jordi

Ein kleiner Strand, glasklares Wasser, Eidechsen am Wegesrand und zum Abschluss sogar Delfine: Unser Ausflug nach Cabrera mit Kindern war einer dieser Tage, an die wir uns noch lange erinnern werden. Am 10. Oktober 2026 sind wir von Colònia de Sant Jordi zur Insel gefahren – und haben dort einen wunderbar entspannten Familientag verbracht.

Wir haben die Classic Tour über Excursions a Cabrera gebucht und für zwei Erwachsene und drei Kinder insgesamt 212 Euro bezahlt. Hier erzählen wir, wie unser Tag ablief, was uns besonders gefallen hat und worauf wir bei der Planung achten würden.

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Unser Cabrera-Ausflug auf einen Blick

Unsere Buchung: Classic Tour bei Excursions a Cabrera
Reisedatum: 10. Oktober 2026
Unser Preis: 212 Euro für zwei Erwachsene und drei Kinder
Unsere Abfahrt: 9:30 Uhr ab Colònia de Sant Jordi
Überfahrt: ungefähr 20 bis 25 Minuten
Rückfahrt ab Cabrera: 14:30 Uhr, mit Badestopp an der Cova Blava

Diese Zeiten beschreiben unseren konkreten Ausflug. Abfahrtszeiten, Überfahrtdauer und Ablauf können je nach Buchung, Boot und Wetter abweichen. Der Anbieter beschreibt die Classic Tour mit ungefähr sechs Stunden Gesamtdauer. Prüft deshalb immer eure Buchungsbestätigung und die aktuellen Hinweise.

Mit dem Boot von Colònia de Sant Jordi nach Cabrera

Unser Tag begann um 9:30 Uhr am Hafen von Colònia de Sant Jordi. Nach etwa 20 bis 25 Minuten waren wir bereits auf Cabrera. Für uns war die kurze Überfahrt ein angenehmer Start: Der eigentliche Inseltag konnte schnell beginnen.

Cabrera liegt südlich von Mallorca und gehört zum geschützten Nationalpark des Cabrera-Archipels. Für einen Tagesausflug ist vor allem die Kombination reizvoll: Schon die Anreise ist ein Erlebnis, auf der Insel bleibt Zeit zum Laufen und Baden, und die Rückfahrt kann mit einem weiteren Höhepunkt enden.

Sa Platgeta: unser kleiner Strand für einen entspannten Vormittag

Auf Cabrera haben wir uns einen schönen kleinen Strand gesucht: Sa Platgeta. Während unseres Aufenthalts dort hatten wir den Strand tatsächlich ganz für uns. Das war unser persönliches Glück an diesem Tag – eine Garantie für einen leeren Strand ist es natürlich nicht.

Für die Kinder gab es genug zu entdecken. Wir haben Krebse gesehen, Muscheln angeschaut und beim Schnorcheln Fische beobachtet. Gerade das klare Wasser machte diesen Teil des Tages besonders schön. Es brauchte kein großes Programm: Schauen, entdecken, schwimmen und gemeinsam Zeit verbringen reichten völlig aus.

Unser kleines Picknick hatten wir mitgebracht. So konnten wir einfach am Strand bleiben und den Vormittag in Ruhe genießen. Für uns passte diese Mischung aus Naturerlebnis und Pause sehr gut zu einem Ausflug mit Kindern.

Cabrera ist ein Nationalpark. Tiere und Pflanzen bitte ungestört lassen; auch Muscheln und andere Naturfunde bleiben am besten vor Ort. Zum Entdecken und Fotografieren gibt es genug, ohne etwas als Andenken mitzunehmen.

Ein kurzer Wanderweg zurück zum Hafen

Vom Strand sind wir über einen kurzen Wanderweg wieder in Richtung Hafen gelaufen. Unterwegs hatten wir wunderschöne Ausblicke auf die Bucht, das Meer und die Landschaft. Dieser Spaziergang war ein schöner Abschluss unserer Zeit an Land.

Steiniger Wanderweg auf Cabrera mit Blick auf die Bucht und das Meer.
Auf dem Rückweg zum Hafen: ein kurzer Wanderweg mit Blick auf die Bucht.

Besonders auffällig waren die vielen Eidechsen. Immer wieder gab es am Weg etwas zu beobachten. Auf Cabrera leben Balearen-Eidechsen, wissenschaftlich Podarcis lilfordi. Die Art ist auf den Balearen heimisch und kommt auch auf Inselchen bei Mallorca und Menorca vor. Im Cabrera-Archipel gibt es verschiedene Unterarten.

Dunkle Eidechse auf den Felsen von Cabrera.
Eine der Eidechsen, die wir auf Cabrera am Wegesrand beobachten konnten.

Mit Kindern würden wir den Rückweg zum Boot bewusst entspannt planen. Wer unterwegs Tiere beobachtet oder für Fotos anhält, braucht schnell mehr Zeit als für den reinen Fußweg. Bleibt auf den freigegebenen Wegen und beachtet die Hinweise des Nationalparkpersonals.

Cova Blava: Schwimmen im blau schimmernden Wasser

Um 14:30 Uhr startete unsere Rückfahrt. Unterwegs gab es einen Zwischenstopp an der Cova Blava, der Blauen Grotte. Dort konnten wir vom Boot ins Wasser springen und in wunderschön blau schimmerndem Wasser schwimmen.

Das war noch einmal ein ganz anderes Erlebnis als das Baden am Strand. Die Farbe des Wassers und die Kulisse der Höhle machten den Stopp zu einem besonderen Teil unseres Ausflugs.

Blau leuchtendes Wasser unter dem Felsdach der Cova Blava auf Cabrera.
Das blau schimmernde Wasser der Cova Blava – ein Höhepunkt unserer Rückfahrt.

Der Besuch der Cova Blava hängt vom Wetter und vom Zustand des Meeres ab. Der Anbieter weist ausdrücklich darauf hin, dass die Höhle nur bei passenden Bedingungen angefahren wird. Beim Schwimmen gelten die Anweisungen der Crew; bei Kindern sollten Schwimmfähigkeit und passende Schwimmhilfen berücksichtigt werden.

Delfine auf der Rückfahrt – unsere besondere Überraschung

Auf dem Rückweg nach Mallorca haben wir sogar Delfine gesehen. Das war ein unerwarteter Höhepunkt und machte den ohnehin schönen Tag für uns noch besonderer.

Delfine leben frei im Meer. Ob sie sich während einer Bootsfahrt zeigen, bleibt dem Zufall überlassen – bei uns gehörte diese Begegnung zu den schönsten Erinnerungen des Tages.

Lohnt sich Cabrera mit Kindern im Oktober?

Für uns ganz klar: ja. An unserem Ausflugstag konnten wir baden, schnorcheln, draußen picknicken und angenehm laufen. Gerade zu dieser Jahreszeit hat sich Cabrera für uns sehr gelohnt.

Unsere Erfahrung von einem schönen Oktobertag ist allerdings keine Wettergarantie für den gesamten Herbst. Vor der Buchung würden wir Wetter, Seegang und die tatsächliche Durchführung der Tour prüfen. Auch die saisonale Verfügbarkeit ist wichtig: Auf seiner Kontaktseite nennt Excursions a Cabrera eine Betriebspause im Dezember, Januar und Februar. Aktuelle Termine bitte direkt beim Anbieter bestätigen.

Weitere Ideen für diese Jahreszeit findet ihr in unserem Beitrag über Mallorca im Herbst und Winter mit Kindern.

Was wir für den Ausflug einpacken würden

Trinkwasser und ein Picknick, Badesachen, Handtücher, Schnorchelmasken, Sonnenschutz und bequeme Schuhe für den Rückweg gehören für uns dazu. Für die Bootsfahrt ist eine zusätzliche Kleidungsschicht sinnvoll. Eine Tasche für den eigenen Müll hilft, alles wieder mit nach Mallorca zu nehmen.

Die Versorgung auf Cabrera ist begrenzt. Es gibt eine kleine Cantina am Hafen; für einen längeren Strandaufenthalt würden wir trotzdem ausreichend eigene Verpflegung mitbringen.

Classic Tour buchen: Preis und Planung

Unsere fünf Tickets kosteten zusammen 212 Euro. Das ist unser tatsächlich gezahlter Gesamtpreis vom Oktober 2026 und keine allgemeine Preiszusage. Vergleicht vor eurer Buchung den Endpreis für eure Familie sowie Tourdauer, Aufenthalt auf der Insel und Stornierungsbedingungen.

Wir haben unsere Classic Tour bei Excursions a Cabrera gebucht. Die Classic- und Express-Tour dieses Anbieters könnt ihr auch über GetYourGuide buchen. Für einen Ausflug mit längerem Aufenthalt auf der Insel wie bei uns wählt dort die Classic-Variante; die Express-Tour bietet deutlich weniger Zeit an Land. Prüft vor der Buchung die aktuellen Zeiten, Leistungen und den Gesamtpreis für eure Familie.

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Unser Fazit: ein Tag mit viel Natur und wenig Programm

Unser Cabrera-Ausflug brauchte keine lange Liste an Sehenswürdigkeiten. Ein kleiner Strand, Fische beim Schnorcheln, ein Picknick, ein kurzer Spaziergang mit Eidechsen und schönen Ausblicken – dazu die Cova Blava und überraschend Delfine auf der Rückfahrt. Genau diese Mischung machte den Tag für uns so schön.

Wenn ihr weitere Ausflüge plant, schaut auch in unsere Übersicht zu Tagesausflügen auf Mallorca mit Kindern und unsere Aktivitäten auf Mallorca mit Kindern.

Quellen für die Planung

Ergänzend zu unseren eigenen Erfahrungen haben wir die offizielle Beschreibung der Classic Tour, die Saisonhinweise des Anbieters, den Artensteckbrief der Balearen-Eidechse, die Nationalparkinformationen der Balearenregierung und die Besuchsregeln des spanischen Umweltministeriums verwendet. Stand der Recherche: Oktober 2026.

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